Herzerkrankungen



Prof. Dr. Dr. Tschöpe erklärt, welches erhöhte Risiko Diabetes für Herzkrankheiten mit sich bringt

Die Stoffwechselkrankheit Diabetes mellitus ist von Beginn an auch eine Gefäßerkrankung. Dabei kommt es bei Diabetikern zu einer schnell fortschreitenden Atherosklerose in den Herzkranzgefäßen, kombiniert mit einer verstärkten Gerinnungsneigung. Die Folge ist eine erhöhte Anfälligkeit für einen Herzinfarkt, ausgelöst durch zerstörte Arterienwände.

 

Faktoren wie Übergewicht, Bluthochdruck und erhöhte Blutfettwerte belasten zusätzlich Herz, Niere und Gefäße.

 

Maßnahmen zur Öffnung verengter oder verschlossener Gefäße (Ballondilatation) werden riskanter und haben weniger gute Aussichten auf Erfolg.

 

Aus diesem Grund ist es wichtig die Stoffwechselerkrankung (Diabetes mellitus) rechtzeitig zu erkennen und mit einer frühzeitigen Diagnostik das Risiko von Komplikationen am Herz-Kreislauf-System zu kontrollieren.

 

Dabei steht die vorbeugende Behandlung, die sich an den individuellen Bedürfnissen der betroffenen Diabetiker ausrichtet, im Fokus. Sie umfasst - neben der Blutzuckernormalisierung und einer gesunden Lebensführung - in erster Linie blutzuckersenkende, gerinnungshemmende und fettreduzierende Maßnahmen.


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